Seit über 12 Jahren bereichern die Fliegenden Bauten mit ihrem internationalen Show-, Musik- und Theaterprogramm das Hamburger Kulturleben. Auch weit über die Hamburger Grenzen hinaus hat sich das Theater programmatisch und wegen seiner Atmosphäre einen Namen gemacht. Das Zelt der Fliegenden Bauten ist ein Viermast-Chapiteau mit einer Kapazität von bis zu 650 Personen. In den Großen Wallanlagen, unmittelbar neben der Reeperbahn und in Fußnähe zur Messe Hamburg, sind die Fliegenden Bauten sehr zentral gelegen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Der Theaterbau ist professionell ausgestattet und aufgrund seiner vielfältigen und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten ideal für unterschiedlichste Produktionen. Darüber hinaus garantiert die hervorragende Gastronomie für einen rundum angenehmen Abend. Durch das Foyerzelt gelangt man in den Biergarten mit Springbrunnen und idyllischem Parkambiente. Hier steht in den Wintermonaten ein kleines Salonzelt, das zum Verweilen vor und nach den Vorstellungen einlädt.
 
Die Fliegenden Bauten sind ein idealer Ort für Ihre Veranstaltung. Ob Firmenfeier, Jubiläum, Preisverleihung, Präsentation oder exklusive Gala - wir beraten Sie gern!
 
Informationen unter: Tel. 040 - 39 88 140 oder info@fliegende-bauten.de
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Musikalischer Leiter Rolf Kühn - „Cabaret”

Rolf Kühn, geboren in Köln und in Leipzig aufgewachsen, wird 1950 erster Saxophonist des RIAS Tanzorchesters in Berlin. In den Jahren 1954 - 1962 führt er den europäischen Jazz Poll als „Bester Klarinettist" an. 1956 folgen erste Auftritte in den USA, u.a. als Bandleader und Klarinettist mit Caterina Valente. Er wird 1957 als „Clarinet New Star“ ausgezeichnet. Von 1958 bis 1962 spielt Rolf Kühn in der Band von Benny Goodman, leitet diese schließlich in dessen Abwesenheit. 1962 übernimmt er die Leitung des NDR-Fernsehorchesters in Hamburg. Kühn wendet sich ab 1968 zunehmend der Kompositions- und Dirigentenarbeit zu und übernimmt die musikalische Leitung bei zahlreichen Uraufführungen und Deutschsprachigen Erstaufführungen, wie „Jesus Christ Superstar“, „Chicago“, und „Der Blaue Engel“. Er arbeitet u.a. am Thalia Theater und dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Schlossparktheater Berlin und am Theater an der Wien. Am Berliner Theater des Westens betreut er 1985 als Musikalischer Leiter die  Deutsche Erstaufführung von  „Ein Käfig voller Narren“. Das Theater wechselbad engagierte ihn 2008 für die „Cabaret“-Inszenierung im Nostalgietent und 2009 für die Produktion „Männer“ als Musikalischen Leiter.



Regisseur Gerd Schlesselmann - „Cabaret“

Gerd Schlesselmann stammt aus Hamburg und war dort am Deutschen Schauspielhaus von 1972 – 1979 Künstlerischer Betriebsdirektor und Mitglied der Direktion unter Intendant Ivan Nagel. Er organisierte das Festivals „Theater der Nationen“. Am Schauspielhaus Bochum war er unter dem Intendanten Claus Peymann ab
1979 künstlerischer Betriebsdirektor. 1980 wurde er Verwaltungsdirektor und stellvertretender Intendant am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und baute die Kampnagel Fabrik zum internationalen Kulturzentrum aus.
Als Produktionsleiter und Geschäftsführer der Stella GmbH produzierte er „Cats“ in Hamburg, „Starlight Express“ in Bochum und kümmerte sich um die Bauvorbereitungen für „Phantom der Oper“.
1986 ging er als künstlerischer Betriebsdirektor und stellvertretender Intendant zunächst ans Schauspielhaus Düsseldorf und 1989 wieder ans Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Dort übernahm er zwei Jahre später die kommissarische Intendanz. Er arbeitete eng mit Peter Brook zusammen und organisierte die Deutschland-Tournee von „The man Who“. 1995 kam er nach Dresden und baute die Komödie Dresden auf, die er bis 2003 leitete.
Seit 2000 betreibt er außerdem mit seiner Frau Hamburgs Kulturdampfer DAS SCHIFF. 2003 gründete er zusammen mit Petra Scheunemann die Orphee Event GmbH und das Theater wechselbad der Gefühle.



Regisseur
Wolf-Dieter Gööck - „La Cage”

Wolf-Dieter Gööck, 1954 als drittes Kind einer Schauspielerfamilie in Dresden geboren, erlernte er zunächst einen "anständigen" Beruf. Nach mehreren Jahren in der Industrie (u.a. auf einer Kraftwerksbaustelle und in einer Schuhfabrik) und nach einer abgebrochenen Lehrerausbildung studierte er Musik und arbeitete als Opernsänger. Parallel dazu machte er politisches Theater an einer Dresdner Vorstadtbühne. Seit 1990 freiberuflich, schlug er sich u.a. als Tontechniker, Rezensent, Korrektor und Anzeigenverkäufer durch; er wurde Intendant und verlor den Posten wieder, gründete freie Theatergruppen, erarbeitete mehrere Soloabende und erschloss sich nach und nach sein heutiges Tätigkeitsfeld als Spieler und Regisseur für Schauspiel und Musiktheater, an freien und etablierten Bühnen; im Jahre 2001 erhielt er einen Lehrauftrag für Dramatischen Unterricht an der Dresdner Musikhochschule.



Regisseur Karl-Heinz Helmschroth

Seine Vision war es von Anfang an, Theater und Varieté zu einem harmonischen Ganzen zu verschmelzen, möglichst lebendige Geschichten zu erzählen und mit der ganzen Palette der darstellenden Künste beeindruckende Bilder auf die Bühne zu bringen.

"Brüllend komisch und gleichzeitig interessante Shows", beschrieb die "Berliner Zeitung" diese Arbeiten, die mit den Programmen "Klassentreffen" und "Nacht der langen Gesichter" im Berliner Chamäleon 1992 begannen. Es folgten die Programme "Salto Vitale" im Stuttgarter Friedrichsbau von Bernhard Paul und "Die eiligen 3 Könige" im Berliner Wintergarten. "Anders als bei reinen Nummernprogrammen, in denen Artisten oft phantasielos abgehakt werden, schätzt Helmschrot den Ensemble-Geist, das Zusammenspiel der Kräfte. Da gelingen ihm ständig liebevolle Bilder und gelungene Spektakel,  die neben einer geglückten Konzeption Spitzen-Varieté bieten", textete die "Stuttgarter Zeitung". Namhafte Kollegen wie Katarina Thalbach, André Heller, Bernhard Paul, Otto Sander u.v.m. loben seine Arbeiten (siehe Zitate). Er inszenierte für viele namhafte Theater, Festivals und Firmen (siehe Referenzen). 2007 wird seine CeBIT-Show "Alles ist möglich" im Auftrag von "Arcor" mit dem 1. Preis beim Eva-Award ausgezeichnet.



Regisseur Andreas Wessels

„Mit Engelsgeduld und der Tendenz zum Wahnsinn“
Andreas Wessels wirkt seit Jahren erfolgreich in den Bereichen Theater, Tanz und Artistik.

Der Berliner gilt als einer der innovativsten Jongleure und Entertainer der Welt. Er wurde u.a. in Japan, China und Frankreich für seine Künste ausgezeichnet und spielte an renomierten Orten  wie dem Molin Rouge, National Theatre London, Seattle Opera, Just for laughs festival Montreal oder dem Berliner Olympiastadion.
Als kreativ treibende Kraft schaffte er es sogar mit der Show „Vivace“ bis zum New Yorker Broadway. Fünf Jahre tourte er damit rund um den Globus.
Zur WM 2006 kreierte Wessels 11-die Fussballshow, unterstützt wurde er hierbei vom ungarischen Stargeiger Edvin Marton. Es folgten diverse erfolgreiche Regiearbeiten für Palazzo-Dinnershows für Harald Wolfhart und Eckhard Witzigmann.

Andreas Wessels liebt es Genres miteinander zu verknüpfen, um so neue moderne Showwelten zu erschaffen.



Regisseur Markus Pabst

Markus Pabst, 1967 in Darmstadt geboren, in Berlin aufgewachsen, ist ein feinfühliger Fadenzieher, Grenzgänger zwischen Theater und Artistik, stets auf der Suche nach Ungewöhnlichem. Mit der Show „Karussell der Körper“ (Hamburger Binnenalster) begann er 1994 seine Karriere. Es folgten Drehbücher und Reportagen für ARD, ZDF und ARTE. Gemeinsam mit Klaus Havenstein realisierte Pabst Theaterstücke, führte Regie bei mehreren Varietés. In diversen Shows („Chaos Royal“, „Lovely Bastards“, „100 %“, „Fatal Deluxe“, „Liaison der Sinne“) stellte er seine Phantasie unter Beweis, reüssierte besonders mit der seit Jahren ausverkauften Show „Vivace“, die allein fünf Wochen
lang am Broadway begeisterte. Seine „La Clique“ wurde als beste Produktion des legendären Edinburgh-Festivals bewertet. Mit dem Soloprogramm der „Caesar Twins“ feierte er weltweite Triumphe, erhielt eine Einladung der britischen Königin. „Soap“ wurde zu einem Dauerbrenner in Berlin, ist jetzt auf Deutschland-Tournee.
„Ich bin ein Spiegel für die Artisten, versuche herauszufinden, was sie wirklich sind, was sie wollen. Ich setzte ihnen keine Maske auf, will ihre Persönlichkeit auf die Bühne bringen. Meine Ideen und Szenarien sind Spielplätze, auf denen sie sich austoben können.



Regisseur Dr. Lutz Seelig

Promovierter Theater- und Musikwissenschaftler; Psychologischer Berater und Coach,  Dozent für Schauspiel und Liedgestaltung, Schriftsteller.

Aufgewachsen in Venezuela und Deutschland.

Studium der Theater- und Musikwissenschaft, der Philosophie, Psychologie und der ev. Theologie an den Universitäten München und Wien; postgraduate Studium des Kultur Managements an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Wien. Während des Studiums erste praktische Theatererfahrungen an den Staatsopern von Wien und München, an den Bühnen der Stadt Dortmund, am Salzburger Landestheater, den Vereinigten Bühnen Graz, der Wiener Volksoper, dem Burgtheater und den Wiener Komödianten; in dieser Zeit erschienen erste Buchpublikationen über historische Theaterbauten, über Wagners Bühnenwerke und diverse Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Programmheften.

Wichtige Stationen waren:
  • Produktionsleiter der Wiener Les Misérables Produktion der Vereinigten Bühnen Wien;
  • persönlicher Assistent von Harold Prince beim Aufbau der Canadian Tour von Andrew Lloyd Webbers Phantom Of The Opera in Toronto und Ottawa,
  • Tutor am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Wien
  • Mitbegründer und Regisseur der ersten Produktion des Wiener Operntheaters,
  • Spielleiter der Hamburger Phantom der Oper Produktion der Stella GmbH
  • Chefdisponent des fusionierten 3-Sparten Theaters Vorpommern.


Programmgestaltung und Regie - Udo Püschel   

Seit 30 Jahren gestaltet der gelernte Hochbauingenieur und Städteplaner die unterschiedlichsten Programme. 1981 wechselte er seinen Beruf und startete in Langenhagen (bei Hannover) Norddeutschlands größtes Kleinkunstfestival, die MIMUSE. Viele mittlerweile äußerst bekannte Kabarettisten und Komödianten wurden hier erstmalig einem niedersächsischem Publikum vorgestellt: Gerhard Polt, Mathias Richling, Rüdiger Hoffmann, Harald Schmidt, Nickelodeon, die Missfits, Michael  Mittermeyer, Dieter Nuhr und Götz Alsmann sind nur einige davon.
1992 kann noch das Varieté hinzu: 12 Jahre für die GOP Varietés in Hannover, Essen und Bad Oeynhausen, dann für Roncallis Apollo Varieté und andere Häuser.
Mit seinen Varietéshows, die einerseits auf der artistischen Tradition aufbauen, andererseits aber auch stets Elemente der Kleinkunst beinhalten - letzteres besonders im Bereich der Moderation und Comedy - schuf er einen neuen, sehr erfolgreichen Varietéstil. Besonders sein Gespür für neue Talente verhalf ihm in der Szene zu einem guten Ruf.  Das brachte ihm Einladungen in die Fachjurys der ARD (Internationaler Deutscher Varietépreis), Circusfestival Budapest, Magic Festival Mallorca, Varietéfestival Belgien u.a..

Genussvoll abheben

In den Fliegenden Bauten können sich die Zuschauer auch kulinarisch verwöhnen lassen. Ludwig Ernst, der Chef de Cuisine der „Fliegenden Bauten“, konzipiert und designt die Speisen. Er und sein Team verwöhnen die Gäste im Restaurant- und Theaterzelt mit saisonalen Gerichten sowie mit Kreationen, die auf das jeweilige Programm ausgerichtet sind. Der gebürtige Northeimer kocht seit dem Sommer 2009 in der Theaterküche und bringt fast ein Jahrzehnt Kocherfahrung aus einigen der exklusivsten Küchen Europas, etwa dem „Kempinski Grand Hotel“ in Heiligendamm, mit. Theatergäste können à la Carte essen oder im Vorfeld ein kulinarisches Arrangement buchen.

 
 Ludwig Ernst




Innendesign - Jan Bresinski

Jan Bresinski, geb. 1954 in Beuthen/Oberschlesien, studierte Malerei und Grafik an der Krakauer Kunstakademie, Diplom 1979. Arbeitet seitdem als freischaffender Künstler. Seit 1985 lebt und arbeitet er in Deutschland und zeigte bereits über 40 Einzel- und Gruppenausstellungen im In-und Ausland. Er betätigt sich auch als Initiator und Organisator von Kunstaktionen. Seine Arbeitsfelder sind Malerei, Zeichnung, Graphik, Landart, künstlerische Gestaltung im Bereich Bühnenbild (Theater, Film, Fernsehen) sowie Raum-Farbgestaltung (Entwurf und Ausführung).